Gesprächsrunde Förderfähigkeit: Dem Bürgerzentrum Nordwalde einen Schritt näher

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Gesprächsrunde Förderfähigkeit: Dem Bürgerzentrum Nordwalde einen Schritt näher

Große Runde in Nordwalde – v.l.n.r.: Bernhard Neumann, Gemeinde Nordwalde; Marcus Klaus, Gemeinde Nordwalde; Tobias Freerksen, iwb Ingenieurgesellschaft; Michael Schultze Rhonhof, DKC Kommunalberatung; Bürgermeisterin Sonja Schemmann; Karl Jasper, Bauministerium Düsseldorf; Thomas Lennertz, BEG NRW; Ludger Kloidt, NRW.URBAN; Dr. Marc Dinkhoff, Wolter Hoppenberg Rechtsanwälte Partnerschaft mbB; Henk Brockmeyer, Flächenpool NRW; Stephan Kemper, Bezirksregierung Münster

Die Gemeinde Nordwalde berichtet auf Ihrer Internetseite über den Abstimmungsstand zum Neubau des Bürgerzentrums und dessen Förderfähigkeit:

„Im Jahr 2010 ist Nordwalde zu einer der 10 Pilotkommunen im Flächenpool NRW ernannt worden. Das hat uns seither viel erreichen lassen bei der Aktivierung von sogenannten „Brachflächen“ in Nordwalde. Unter anderem hat der Flächenpool NRW den Ankauf der Fläche des ehemaligen Baustoffhändlers neben dem Rathaus unterstützt. Auch bei den bisherigen Planungen zum Neubau des Bürgerzentrums und der Wahl der Vergabeart hat der Flächenpool NRW maßgeblichen Anteil.

Die enge Zusammenarbeit mit dem weiteren Berater-Team der Gemeindeverwaltung, bestehend aus der IWB Ingenieurgesellschaft, der Kanzlei Wolter Hoppenberg, der DKC, BEG und NRW.Urban hat für eine gute Vorbereitung des gestern geführten Abstimmungsgespräches mit Herrn Karl Jasper vom NRW Bauministerium –MBWSV- , zuständig für Städtebauförderung und Herrn Kemper von der Bez.-Reg. Münster, zum Neubau des Bürgerzentrums gesorgt. Dabei ging es hauptsächlich um die Klärung der Frage nach der Förderfähigkeit des gewählten Vergabeverfahrens. Das Ergebnis des Gesprächs ist für die Gemeinde Nordwalde sehr erfreulich: die Förderfähigkeit des Verhandlungsverfahrens mit vor geschaltetem Teilnahmewettbewerb ist gegeben. Und noch erfreulicher ist, dass nicht nur der Teil für die öffentliche Nutzung (Bürgerzentrum) gefördert werden kann, sondern auch der administrative Bereich. Vergaberechtlich steht dem Verfahren nichts entgegen und somit kann ein Antrag auf Städtebaufördermittel gestellt werden.

Ende November diesen Jahres soll der Förderantrag bei der Bezirksregierung Münster gestellt werden. Bei Genehmigung kann Mitte nächsten Jahres mit dem Verfahren gestartet werden. Bis November hat die Gemeindeverwaltung und der Rat noch einiges zu erledigen. Bis dahin muss das eingeleitete Verkehrskonzept fertiggestellt und in das bereits aktualisierte Ortsentwicklungskonzept eingearbeitet werden. Beides muss mit der Bezirksregierung Münster abgestimmt sein, bevor der Förderantrag gestellt werden kann.“